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// Patienten mit geistigen Behinderungen

Integration

Wir verfügen über große Erfahrungen im Umgang mit geistig behinderten Patienten. Häufig betreuen wir geistig und körperlich behinderte Patienten, die sich kleinen chirurgischen oder zahnärztlichen Eingriffen unterziehen müssen. Bei diesen Patienten ist es oft trotz guter Pflege unmöglich, eine zufrieden stellende Mundhygiene zu erreichen. Eine zahnärztliche Untersuchung oder Behandlung ist meist wegen mangelnder Kooperation der Patienten nicht möglich.

Um die Anästhesie bei geistig behinderten Patienten so gut und sicher wie bei Gesunden zu gestalten, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Eine erwachsene Begleitperson muss dafür Sorge tragen, dass der Patient vor der Narkose mit Sicherheit 6 Stunden lang nichts isst und 2 Stunden vorher nichts trinkt.
  • Der Betreuer (im juristischen Sinn, d.h. die Person, die für den Patienten die Entscheidung für oder gegen eine ärztliche Behandlung treffen darf) muss beim Aufklärungsgespräch anwesend sein und die Einverständniserklärung unterschreiben.
  • Wichtig ist, dass Unterlagen zur Krankengeschichte und zur Ursache der Behinderung vorliegen. Geistige Behinderungen können manchmal mit körperlichen Behinderungen einhergehen, die durchaus wichtig für die Anästhesie sind. Ein Beispiel hierfür ist die relativ häufige Kombination von Trisomie 21 (Morbus Down, "Mongolismus") und schweren Herzfehlern. Darüber muss der Anästhesist Kenntnis erhalten können.
  • Eine erwachsene Begleitperson muss den Patienten nach der Narkose nach Hause bringen und durchgehend betreuen. Sie sollte dabei kein Fahrzeug führen damit sie sich ganz dem Patienten widmen kann.





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aktualisiert am: 29.01.2014, 12:04 Uhr